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Chronik

Die Gatterstädter Flur mit ihrer Größe von rund 1.500 ha ist ein fruchtbares Stück Erde.

Dort wo sich heute der Ort Gatterstädt befindet und in der weiteren Umgebung haben deshalb wohl schon früh Menschen gelebt.

Wie früh wissen wir nicht.

Was wir allerdings wissen ist, dass es hier mindestens seit der Jungsteinzeit der Fall war.

Diese Vorfahren haben uns mit Sicherheit unabsichtlich Dinge hinterlassen, die als sogenannte Bodenfunde in Form von Beilen, Hämmern, Schmuck und Gefäßen, in den letzten Jahrzehnten/Jahrhunderten von aufmerksamen Sammlern entdeckt und den Museen in Berlin, Halle und Weimar übergeben wurden.

Dort wurde auch die zeitliche Zuordnung der Funde festgestellt.

Ein besonders schönes Stück wurde bei Ausgrabungsarbeiten entdeckt. Ein aus dreikantigen gedrehten Goldstäben zusammen gewundener Halsring.

Nun zur eigentlichen Gründung des heutigen Dorfes.

Sie dürfte zwischen dem dritten und fünften Jahrhundert durch hermundurisch/thüringische Siedler erfolgt sein.

4. - 10. Jahrhundert

11./12. Jahrhundert

13.-15. Jahrhundert

16. Jahrhundert

 

Fortsetzung folgt…

 

Autor: Joachim Trautmann

 

6 Kommentare

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  1. Lothar Noth

    Ein ehemaliger Klaustaler, nämlich Joachim Weber hat mir geschrieben und hilft uns weiter.
    Also die Überlieferungen besagen, das Werner von Schraplau seine Burg bei oder in Gatterstädt nach dem Hoftag in Goslar in Juli 1109 verbrannte, um der Welt zu entsagen und im Kloster sein weiteres Leben zu verbringen. Dagegen spricht das Werner, ein Ritter von höchsten Wagemut, edler Körperhaltung, erfolgreich in Turnieren, frohgemut, voller Eifer, seinen Freunden treu, seinen Feinden ein Schrecken, ein Liebhaber und tapferer Recke war.
    Nach Joachim Weber und seinen Historikern hat Werner seine Tugenden auch im Auftrag seiner Mutter Paulina zu sehr nach vorn getragen. Mithin hatte er auch sehr viele Feinde. Dazu kommt noch, das Werner im Jahre 1106, Heinrich V wurde neuer Kaiser, den Mörder seines Bruders Friedrich erschlug, der ein Vertrauter des neuen Kaisers war. Wahrscheinlich ist er im Juli 1109 ins Kloster geflohen, um seinen Peinigern zu entgehen.
    Das alles spricht natürlich für die Existenz der Schäfersburg, da auch ein Flurstück so heißt.
    Nach Joachim Weber ist ein weiteres Indiz für die Existenz der Fakt, das von 1110 bis 1115 durch Heinrich V die Schweinsburg in Bornstedt massiv und kostenaufwendig ausgebaut wurden ist, um die alte Handelsstrasse durch den Ziegelrodaer Forst in Richtung der Salzstadt Halle zu schützen, da die Schäfersburg abgebrannt war.
    Geografische Aspekte oder Forschungen, um die Schäfersburg tatsächlich nachzuweisen, sind bis heute nicht erfolgt.
    Das könnte doch auch mal eine Aufgabe des Heimatvereins sein, um die Koordinaten anhand der Indizien und der Flurbezeichnungen zu ermitteln und eventuelle Grundmauern auszugraben.

    Vielen Dank lieber Joachim Weber für Deine Erleuchtung meinerseits!

    Der Klaustaler Lothar Noth, seit 1618 mit seiner Familie in Gatterstädt verankert

  2. Klara Franke

    Beitrag zur Chronik im Namen von J. Bohne
    aus dem 17Jhd Geschichten von Generation zu Generation mündlich weitergegeben.

    Es handelt sich um die Begleitung der Prinzessin Katharina aus Zerbst auf dem Weg nach Russland. Ein Sohn aus der Familie Bohne war zu dieser Zeit beim Militär.
    Für die Begleitung der Prinzessin wurde der Bohne (Vornamen wissen wir nicht mehr) ausgesucht, begleitete die Prinzessin auf den beschwerlichen Weg nach Russland und kam nicht wieder zurück.

    Doch einige Jahre später kam er mit seinem Sohn nach Gatterstädt. Er hatte in eine petersburgische Familie mit Hutfabrik eingeheiratet. Der Junge hatte einen Matrosenanzug an und als sie in Gatterstädt eintrafen rief jemand : “ Bohns Russe ist wieder da ! “
    Nach seinem Besuch kehrte er wieder nach Petersburg zurück.

  3. Lothar Noth

    Im Stammbaum von Hermann II. Herzog von Schwaben und verheiratet mit Gerberga von Burgund ist ein Ururenkel benannt unter den Namen Werner von Schraplau auf Burg Gatterstedt, zirka 1087 geboren.
    Vater von diesem war Ulrich von Schraplau verheiratet mit Beata Paulina von Schwarzburg.
    Großvater war Thimo von Schraplau verheiratet mit Adelhaid von Ballenstedt.
    Urgroßvater mütterlicherseits war Esico von Ballenstedt verheiratet mit Hidda von der Lausitz.

    Wo die Burg zu Gatterstedt war und was mit dem Geschlecht derer von Werner von Schraplau geworden ist,
    konnte bis jetzt nicht recherchiert werden.

    Wer weiß etwas ?!?!

    LG Lothar Noth

  4. König

    Ich bin ebenfalls begeistert und schon auf die Fortsetzung gespannt.

  5. Andreas Steffens

    Eine sehr schöne Seite haben Sie da erstellt! Ich selbst bin auf der Suche nach einem wordpress-theme auf diese Homepage gestoßen.
    Schöne Bilder, gut geschriebene Texte – Respekt!
    Viele Grüße aus Anreppen in Westfalen (Kreis Paderborn, ein Ortsteil der Stadt Delbrück)

  6. Frank Bohne

    Habe mir eure Website anggesehen bin begeistert .
    Ihr macht eine gute Arbeit, mich interessiert die Chronik und freue mich auf die Fortsetzung.

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