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Aug 06 2017

Parkfest 2017

„Das Schönste im ganzem Jahr, das ist das Parkfest, …“ so die Gatterstädter Hymne, die den alljährlichen Höhepunkt des Dorfes musikalisch beschreibt.

Auch in diesem Jahr haben der Ortschaftsrat, der Heimatverein, die Sportler, die Feuerwehr, der Feuerwehrverein, die Landfrauen, die Kulturbande und viele freiwillige Helfer daran gearbeitet, alles organisiert und vorbereitet, damit dieses traditionelle Fest wieder zu einem schönen Erlebnis wird. Und das wurde es!

Die Festzelte wurden aufgebaut, die Parkbühne geschmückt, die Versorgungswagen für Getränke und Essen platziert. Obwohl Regenwetter diesen Aufbau um einen Tag verzögerte, wurde alles schnell, harmonisch und professionell noch am Freitag geschafft. Damit zeigten alle Helfer ihre Begeisterung für das kommende Fest.

Und gefeiert wurde ordentlich. Wie bestellt, war auch das Wetter richtig gut.

Zum Kindererlebnistag am Freitag, mit Hüpfburg, Bastel- und Malstraße und Knüppelbrot am Lagerfeuer, waren viele gekommen. Die anschließende abendliche Disko mit „Erik und Mario“ wurde zu einem erholsamen Abschluss des ersten Tages in einer schönen lauen Nacht.

Der Samstag begann traditionsgemäß mit Sport und Spiel. Fußballturnier auf dem Sportplatz, Mannschaftskegeln, Kinderkegeln, Essen aus der Gulaschkanone und Kuchenbasar waren angesagt. Für gute Stimmung sorgte der Getränkeausschank der Kegler und die Freiluftmusikstation mit „Doni“.

Am Abend luden Rena & Band zum Sommernachttanz mit Live-Musik.

Der Sonntag startete am Morgen mit einer Feuerwehrübung der Jugendfeuerwehr Gatterstädt, der Gatterstädter Bambini und den Jugendfeuerwehren aus Querfurt und Obhausen. Hierbei wurde gezeigt, wie wichtig speziell antrainiertes Können und Kameradschaft untereinander sind.

Mittagessen im Park. Firma Keiling und Firma Weniger sorgten für leckeres und schmackhaftes Essen.

Nachmittags warteten alle Gäste sehnsüchtig auf das kulturelle Bonbon, das Programm der „Kulturbande“. Was haben sich deren Regisseure, das ganze Team, für dieses Jahr ausgedacht und choreographiert? Sie haben es verstanden, an ein Geschehnis der Vergangenheit (russischer Fliegerabsturz) in gekonnter humorvoller Form zu erinnern und haben die ausgelassene Freude und Hilfe der damaligen Dorfbewohner noch einmal lebendig werden lassen. Die dazu eigens selbst kreierten Kostüme, gaben dem Thema Leben. Ebenso haben sie weiterführend in das Märchen „Frau Holle“, Episoden und Begebenheiten des dörflichen Zusammenlebens spöttisch, kritisch und vor allem lustig, eingebaut. Und als Frau Holle die Betten schütteln lies und es schneien sollte, öffnete sich der Himmel – es regnete. Wassertropfen und Gänsefedern fielen herab.

Einen Tag nach dem Parkfest sagte mir eine ältere Bürgerin: „War das doch nur ein schönes Fest, mit einem sehr schönen Programm.“ Ihre Meinung – einfach, ehrlich vom Herzen, stellvertretend für viele. Darüber freuen wir uns alle am meisten, die zum Gelingen dazu beigetragen haben.

Lothar Franke

 

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